Schlaf ist essenziell für unsere Gesundheit, die Lebensqualität und das Wohlbefinden. Nach Pollmächer/Lauer ist Schlaf ein aktiver Verhaltenszustand, bei dem zwar verschiedene Körperfunktionen herabgesetzt sind, aber das zentrale Nervensystem weiter funktioniert. Diese lassen sich mithilfe eines Elektroenzephalogramms (EEG) erkennen. Man unterscheidet 5 Schlafphasen. Eine Schlafphase dauert ca. 70 bis 110 Minuten und wird je nach Schlafdauer mehrmals pro Nacht durchlaufen.

Die verschiedenen Phasen des Schlafs:

Während des Schlafs gehen manche Organe in den Ruhemodus, zum Beispiel der Verdauungstrakt, andere Funktionen wie unsere Hormonproduktion laufen auf Hochtouren. Beim Einschlafen wird das Schlafhormon Melatonin gebildet, Wachstumshormone und Renin werden während des Schlafs vermehrt ausgeschüttet. Am frühen Morgen vor dem Aufwachsen sinkt bereits das Schlafhormon Melatonin wieder und in Vorbereitung auf den Tag steigt das Stresshormon Cortisol wieder an.

Gesundheitsförderung

Wie viel Schlaf ist eigentlich gesund?

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin /DGSM 2017) empfiehlt dazu folgendes:

Allerdings sieht die Realität oftmals anders aus. Im Durchschnitt schlafen die Erwachsenen 2 Stunden weniger.  Dies ist vor allem auf die Reizeinwirkung in Form von Medien Nutzung zurückzuführen.

Kommt es dauerhaft zu einem Schlafdefizit, kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. In der TK-Schlafstudie (TK 2017) werden diesbezüglich folgende Untergrenzen angegeben:

Als Höchstgrenzen zum Schlaf werden bis zu einem Lebensalter von 25 Jahren 11 Stunden und danach 10 Stunden angegeben.

Schlafhygiene, welche Faktoren fördern deinen gesunden Schlaf?

Bei nicht organischen Schlafproblemen und Schlafstörungen können sogenannte Verhaltensregeln zur Förderung eines gesunden Schlafes von Vorteil sein. (DGSM 2011, S 6). Diese beinhalten:

Angeführte Informationen und Beispiele verdeutlichen, dass wir selbst einen beachtlichen Einfluss auf die Qualität unseres Schlafes und somit auf unsere Gesundheit, Lebensqualität und Wohlbefinden nehmen können. Es bieten sich ebenfalls weitere vielfältige Möglichkeiten durch die Anwendung von Methoden aus den Bereichen der Gesundheitsförderung und Prävention an, wie zum Beispiel der Erlernung von Achtsamkeits- oder Entspannungsverfahren oder einem gezielten Training zur dauerhaften Stressreduktion.

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